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Firma bei Google eintragen: Unternehmensprofil in 7 Schritten

Firma bei Google eintragen: So erstellst du dein kostenloses Unternehmensprofil für Suche und Maps und bestätigst es. Mit Klickwegen und Checkliste.

Schreinerei Kernholz4,8 · Schreinereischreinerei in der näheSchreinerei KernholzBestätigt4,8(37) · Schreinerei in RegensburgGeöffnet · schließt um 17 UhrAnrufenRouteWebsitePROFIL VOLLSTÄNDIGHauptkategorieÖffnungszeitenEchte FotosWebsite verlinktklairity

Dienstagabend, bei Familie Hofmann flackert das Licht im Bad. Frau Hofmann tippt „Elektriker“ ins Handy, und Google zeigt ihr drei Betriebe mit Sternen und Telefonnummer. Deiner ist nicht dabei, obwohl du zwei Straßen weiter wohnst.

Meist fehlt schlicht der Eintrag, oder er ist halb fertig. Dabei ist es kostenlos, deine Firma bei Google einzutragen, und das Anlegen dauert laut Google nur „wenige Minuten“. Für ein vollständiges Profil mit Fotos und Leistungen planst du besser einen ruhigen Vormittag ein.

Kurzantwort: Wie trage ich meine Firma bei Google ein?

Melde dich mit einem Google-Konto an, ruf business.google.com/create auf und gib Firmennamen, Hauptkategorie, Adresse oder Einzugsgebiet, Telefonnummer und Website ein. Danach bestätigst du den Betrieb mit der Methode, die Google dir anbietet, etwa per Telefon, E-Mail, Video oder Postkarte. Ein neu angelegtes Profil sehen Kunden erst danach in der Google Suche und auf Google Maps. Das alles ist kostenlos.

Was ist das Google-Unternehmensprofil und was kostet es?

Dein Betrieb kann übrigens längst auf Maps stehen, denn Google füllt Profile auch aus Website-Inhalten und Hinweisen von Nutzern. Vollständig bearbeiten kannst du ihn aber erst, wenn du das Profil übernommen und bestätigt hast.

Wer darf seine Firma bei Google Maps eintragen?

Google nimmt nur Betriebe auf, die ihre Kunden während der Geschäftszeiten persönlich treffen oder zumindest treffen könnten, egal ob bei dir oder beim Kunden.

Dein BetriebBeispieleWas du angibst
Kunden kommen zu dirFriseur, Physiopraxis, CaféAdresse
Du fährst zu den Kunden, empfängst aber niemandenKlempner, Reinigungsfirma, viele HandwerksbetriebeEinzugsgebiet, Adresse ausgeblendet
BeidesAutowerkstatt mit Pannenhilfe, Restaurant mit LieferdienstAdresse plus Einzugsgebiet
Nur onlineOnlineshop ohne KundenkontaktKein Profil möglich

Drei Regeln gelten außerdem. Eine bloß gemietete Postanschrift, also ein virtuelles Büro, reicht nicht. Zeigst du eine Adresse, muss dort das ganze Jahr ein festes Schild mit deinem Firmennamen hängen. Und pro Betrieb gibt es genau ein Profil, denn bei doppelten Profilen kann Google dein Konto sperren.

Den Namen trägst du so ein, wie er auf Schild, Briefpapier und Website steht, ohne Leistungen, Orte, Slogans oder Telefonnummern. Googles Beispiel: „Euromaster“ ist in Ordnung, „Euromaster Kfz-Werkstatt“ nicht. Zusätze wie GmbH gehören nur hinein, wenn du sie belegen kannst, etwa mit Schild oder Rechnung. Wer trotzdem „Maler Huber Fassade günstig“ einträgt, riskiert, dass Google das Profil sperrt.

Google-Unternehmensprofil erstellen: Anleitung in 7 Schritten

So trägst du dein Unternehmen neu bei Google Maps und in der Google Suche ein. Regeln, Fristen und Klickwege stammen aus Googles Hilfe (Stand Oktober 2026), die Links stehen unter Quellen.

01

Erst suchen, ob es dich schon gibt

Such in Google Maps nach Firmenname und Stadt. Gibt es dich schon, übernimmst du das Profil (nächster Abschnitt), statt ein zweites anzulegen.
02

Google-Konto bereithalten

Das ist dein Zugang zu Google: E-Mail-Adresse plus Passwort. Nutzt du Gmail, hast du schon eins. Sonst legst du auf accounts.google.com ein neues an, laut Google am besten mit deiner geschäftlichen E-Mail-Adresse. Heb die Zugangsdaten gut auf, denn nur damit kommst du später an dein Profil.
03

Profil anlegen und Namen eingeben

Tipp am Computer business.google.com/create in die Adresszeile deines Browsers und gib den Namen ein, wie er auf deinem Schild steht. Meldet Google, dass jemand anderes den Betrieb schon bestätigt hat, beantragst du die Inhaberschaft (nächster Abschnitt).
04

Hauptkategorie wählen

Die Kategorie ist die Branchenbezeichnung, unter der Google dich führt. Tipp etwa „Schreinerei“ ein, wähl den genauesten Treffer aus der Liste und klick auf „Weiter“.
05

Adresse oder Einzugsgebiet angeben

Google fragt, ob Kunden einen Standort besuchen können. Bei „Ja“ gibst du die Adresse an. Bei „Nein“ legst du bis zu 20 Städte oder Postleitzahlen fest, möglichst nicht weiter als etwa zwei Autostunden von deinem Betrieb entfernt. Fährst du zusätzlich zu Kunden, ergänzt du das Gebiet später unter „Profil bearbeiten“ → „Standort“.
06

Telefonnummer und Website eintragen

Trag eine Nummer ein, unter der du direkt erreichbar bist, Festnetz oder Handy, aber keine Sonderrufnummer und möglichst keine Hotline. Dazu kommt deine Website, falls du schon eine hast.
07

Prüfen und Bestätigung starten

Lies alles noch einmal und wähl dann eine Bestätigungsmethode, sofort über „Jetzt bestätigen“ oder später. Später geht jederzeit über die Schaltfläche „Bestätigungsprozess“ in deinem Profil.

Firma schon bei Google Maps? Profil beanspruchen

Du musst vorher nicht wissen, ob dein Eintrag schon bestätigt ist. Öffne ihn einfach in Google Maps am Computer (Stand Oktober 2026).

Steht dort „Inhaberschaft für dieses Unternehmen geltend machen“, wählst du das, dann „Jetzt verwalten“, und bestätigst wie bei einem neuen Profil. In der Maps-App liegt der Button unter „Info“.

Fehlt der Button, ist das Profil vermutlich schon bestätigt, womöglich sogar von dir selbst mit einem anderen Google-Konto. Dann rufst du business.google.com/add auf, gibst Name und Adresse ein, wählst deinen Betrieb und klickst auf „Zugriff anfordern“. Der bisherige Inhaber hat drei Tage Zeit zu antworten. Schweigt er, kannst du das Profil unter Umständen über die E-Mail zu deinem Antrag selbst bestätigen.

Arbeitest du nur beim Kunden, ohne Ladengeschäft oder Büro, gilt dieser Weg nicht. Dann schreibst du dem Support über das Google-Kontaktformular und gibst dort „Inhaberschaft des Eintrags übertragen“ ein.

Unternehmensprofil bestätigen: So prüft Google, ob es dich wirklich gibt

Bestätigen heißt: Du weist Google nach, dass es deinen Betrieb gibt und er dir gehört, etwa mit einem Code per Anruf, SMS oder Postkarte, den du in deinem Profil eintippst, oder per Video. Die Methode legt Google fest, gestartet wird sie in deinem Profil über „Bestätigungsprozess“.

MethodeDarauf achten
Telefon oder SMSDie Nummer muss direkt bei dir klingeln. Bei einer Ansage wie „Drücken Sie die 1“ kommt kein Code an.
E-MailDu brauchst Zugriff auf genau die angezeigte Adresse.
Live-VideoanrufEin Google-Supportmitarbeiter ist zugeschaltet, du zeigst ihm vor Ort Standort und Betrieb. Nur zu deinen Öffnungszeiten.
VideoaufzeichnungAm Handy direkt über dein Profil, am Stück, mindestens 30 Sekunden, keine fremden Gesichter. Vorher gedrehte Videos gehen nicht.
PostkarteKommt meist innerhalb von 14 Tagen, der Code gilt 30 Tage. Forderst du zwischendurch einen neuen an, verfällt der alte.

Danach prüft Google deine Angaben, meist bis zu fünf Arbeitstage, selten länger. Ist deine Website schon in der Google Search Console angemeldet, einem kostenlosen Google-Werkzeug, kann es auch sofort gehen. Ist alles durch, kommt eine E-Mail. Weit oben stehst du damit nicht automatisch: Bis ein neuer Betrieb bei Suchen wie „Elektriker Regensburg“ mitspielt, kann es bis zu einem Monat dauern, also nicht am dritten Tag nervös werden. Findet dich auch danach niemand, hilft Firma wird bei Google nicht angezeigt.

So findest du dein Profil wieder: Melde dich mit dem Google-Konto an, mit dem du es angelegt hast, und such bei Google nach „mein Unternehmen“ (Stand Oktober 2026). Steht dort wieder „Bestätigungsprozess“, hat die Bestätigung nicht geklappt. Ob Kunden dich sehen, prüft am besten jemand anderes auf dem eigenen Handy in Google Maps.

Google wird dich nie nach deinem Bestätigungscode fragen. Gib ihn an niemanden weiter, auch nicht an Leute, die dein Profil für dich verwalten.

Profil vollständig machen: die Checkliste

Eingetragen heißt noch nicht gefunden. Damit deine Firma bei Google sichtbar wird, zählt ein vollständiges Profil, denn das zeigt Google eher an. Wer oben steht, hängt vor allem davon ab, wie gut ein Betrieb zur Suche passt (Relevanz), wie nah er ist (Entfernung) und wie bekannt, etwa durch Bewertungen (Bekanntheit), mehr dazu in Profil ist da, aber du stehst nicht oben. An Relevanz und Bekanntheit arbeitest du mit diesen Feldern:

01

Hauptkategorie präzise

Nimm die genaueste, also „Nagelstudio“ statt „Studio“, so Googles Beispiel. Die Kategorien bestimmen mit, bei welchen Suchen du auftauchst.
02

Weitere Kategorien sparsam

Bis zu neun weitere sind möglich. Frag dich bei jeder: Ist mein Betrieb das, oder hat er das nur im Angebot? Ein Maler mit eigenem Gerüst ist noch kein Gerüstbauer.
03

Leistungen eintragen

Unter „Dienstleistungen bearbeiten“ wählst du je nach Kategorie aus Vorschlägen oder legst eigene an, gern mit Beschreibung und Preis, nur nicht mit Preis oder Telefonnummer im Namen der Leistung.
04

Öffnungszeiten und Feiertage

Trag deine regulären Zeiten ein und unter „Spezielle Öffnungszeiten“ auch die Feiertage, selbst wenn du da normal geöffnet hast. Bist du sieben Tage oder länger zu, markierst du den Betrieb als vorübergehend geschlossen.
05

Echte Fotos

Logo, Titelbild, Außenansicht und deine Arbeit, scharf und ohne Filterorgie. Hochladen geht am Computer: Betrieb in Google Suche oder Maps aufrufen, dann „Fotos“ → „Fotos hinzufügen“ (Stand Oktober 2026). Sichtbar sind sie erst nach der Bestätigung.
06

Beschreibung bis 750 Zeichen

Schreib in einer Handvoll Sätzen, was du anbietest, was dich auszeichnet und seit wann es dich gibt. Links und Aktionen wie „50 % Rabatt auf alles“ sind tabu.
07

Website-Link

Kopier die Adresse aus der Adresszeile deines Browsers, dann ist das „https://“ dabei, und verlinke eine Seite mit Ort und Kontaktdaten, meist die Startseite. Ob Google die Seite lesen darf, prüfst du mit robots.txt richtig einrichten.
08

Terminlink

Können Kunden bei dir online Termine buchen, etwa in der Praxis, verlinkst du die Seite je nach Kategorie in Google Maps über „Profil bearbeiten“, die Art des Links (bei Google „Transaktionstyp“) und „Link hinzufügen“ (Stand Oktober 2026).
09

Bewertungen beantworten

Deine Antworten lesen die nächsten Kunden mit, und die Zahl der Rezensionen zählt zur Bekanntheit. Mehr in Mehr Google-Bewertungen bekommen.

Häufige Fehler beim Google-Eintrag

Drei davon kennst du schon aus den Regeln oben. Tückisch sind die letzten beiden, weil sie passieren, wenn du gerade nicht hinschaust.

FehlerFolge
Suchbegriffe oder Ort im FirmennamenVerstoß gegen die Richtlinien
Privatadresse sichtbar, obwohl keine Kunden kommenGoogle verlangt, die Adresse auszublenden
Zweites Profil, statt das alte zu übernehmenGoogle kann dein Konto sperren
Beim Warten auf die Postkarte Name, Adresse oder Kategorie ändernDer Code funktioniert nicht mehr
Profil anlegen und nie wieder einloggenGoogle kann dir die Inhaberschaft entziehen, also regelmäßig anmelden

Vorsicht vor bezahlten „Google-Einträgen“

Ruft dich jemand an und erklärt freundlich, dein Google-Eintrag laufe ab und koste ab jetzt Geld, dann hilft ein Satz aus Googles eigener Hilfe:

Google fragt Sie niemals nach Zahlungs- oder Kreditkartendaten oder nach Kontopasswörtern. Sollte Sie jemand anrufen und Geld verlangen, damit Ihr Eintrag auf Google erhalten bleibt, stammt dieser Anruf nicht von Google.
— Google Unternehmensprofil-Hilfe: Automatisierte Anrufe und SMS von Google

Echte Anrufe von Google gibt es, etwa zum Abgleich deiner Öffnungszeiten oder wegen eines Google-Ads-Kontos. Eine Platzierung verspricht dabei aber niemand, denn ein besseres lokales Ranking lässt sich nicht kaufen. Hellhörig solltest du auch bei Anbietern werden, die eine Platzierung garantieren, angeblich für Google arbeiten (frag nach einer E-Mail von einer @google.com-Adresse), mit dem Löschen deines Profils drohen oder keinen klaren Preis und Vertrag nennen. Gibt sich jemand am Telefon als Google aus, rät Google: auflegen, keine Tasten drücken und den Anruf über das Google-Webformular melden.

Dieselbe Masche gibt es auf Papier: Die IHK Berlin warnt vor Eintragungsangeboten für Branchenverzeichnisse, die wie Rechnungen aussehen. Hast du schon unterschrieben, rät die IHK fast immer, den Vertrag schriftlich wegen arglistiger Täuschung anzufechten (§ 123 BGB), ihn also für ungültig zu erklären, und vorsorglich zu kündigen. Auf ein Widerrufsrecht kannst du dabei nicht bauen: Das gesetzliche Widerrufsrecht für Verträge per Telefon, Post, Fax, E-Mail oder an der Haustür (§ 312g BGB) haben nur Verbraucher. Unterschreibst du für deinen Betrieb, bist du rechtlich Unternehmer (§ 14 BGB).

Das ist eine allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Liegt dir schon eine Zahlungsaufforderung vor, sprich mit deiner Handwerkskammer, IHK oder einer Anwältin. Einem gerichtlichen Mahnbescheid widersprichst du am besten innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung, sonst droht ein Vollstreckungsbescheid, mit dem der Absender pfänden lassen kann.

Firma bei Google eintragen lassen: Wann lohnt sich ein Dienstleister?

Keine Lust, zwischen zwei Baustellen Kategorien auszusuchen? Google erlaubt ausdrücklich, einen Dienstleister zu beauftragen, der dafür häufig eine Gebühr nimmt. Wer sein Google-Unternehmensprofil erstellen lassen will, bezahlt also den Dienstleister, nicht Google. Lohnen kann sich das, wenn du Fotos, Beiträge und Antworten auf Bewertungen dauerhaft abgeben willst. Lass dir vorher schriftlich geben, was dazugehört und ob du einmalig oder monatlich zahlst.

Entscheidend ist, wer den Schlüssel hat. Dienstleister dürfen ein Profil nur mit deinem ausdrücklichen Einverständnis beanspruchen, müssen die Bestätigung mit dir zusammen abwickeln und dir die Inhaberschaft auf Verlangen sofort übertragen. Google schreibt ihnen sogar vor, dir zu raten, selbst Inhaber zu sein und sie als Administratoren aufzunehmen.

Ein Administrator darf fast alles, was der Inhaber darf, nur keine Personen hinzufügen oder entfernen und das Profil nicht löschen. So fügst du ihn hinzu (Stand Oktober 2026): Öffne dein Profil und geh über das Menü mit den drei Punkten zu „Einstellungen für das Unternehmensprofil“ → „Personen und Zugriff“ → „Hinzufügen“. Dann gibst du die E-Mail-Adresse ein, wählst unter „Zugriff“ Administrator und klickst auf „Einladen“.

Nach dem Eintrag: Warum deine Website mitentscheidet

Das Profil ist die Visitenkarte, die Website das Gespräch danach. Google holt sich Informationen auch von deiner Website und kann daraus sogar Kategorien ableiten. Und wer im Profil auf „Website“ tippt, will wissen, ob du der Richtige bist. Lädt die Seite ewig oder fehlt die Telefonnummer, ruft er beim nächsten Betrieb an, und das schönste Profil hat nur einen Klick gewonnen. Woran das liegt, steht in Warum deine Website keine Anfragen bringt. Den Gesamtblick auf Profil, Bewertungen und Website gibt dir der Local-Sichtbarkeits-Check, auch als Workbook.

Dein Profil steht. Und wohin klicken die Leute dann?

Du machst gute Arbeit. Mit der passenden Website sehen das auch neue Kunden auf den ersten Blick. Sieh dir kostenlos an, wie deine aussehen kann.

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Fazit: Eintragen ist schnell erledigt, pflegen bleibt Daueraufgabe

Deine Firma bei Google einzutragen kostet nichts außer einem ruhigen Vormittag. Stimmen Name und Adresse und ist das Profil bestätigt, bist du im Rennen, wenn in deiner Nachbarschaft das nächste Mal jemand „Elektriker“ ins Handy tippt. Ob Frau Hofmann dann dich anruft, entscheidet die Pflege: aktuelle Fotos, beantwortete Bewertungen und eine Website, die hält, was das Profil verspricht.

Inhaberschaft und Bestätigungscode gibst du nicht aus der Hand, und wer am Telefon Geld verlangt, damit dein Eintrag bestehen bleibt, bekommt ein freundliches Auflegen. Dein erster Schritt heute: Such in Google Maps nach Firmenname und Stadt. Was du dort siehst, entscheidet, ob du ein Profil neu anlegst oder übernimmst.

Quellen

FAQ: Häufige Fragen

Ist es kostenlos, meine Firma bei Google einzutragen?

Ja. Ein Unternehmensprofil anzulegen und bei Google anzeigen zu lassen, kostet nichts. Geld verlangen höchstens Dienstleister, die das Profil für dich anlegen oder pflegen.

Wie lange dauert es, bis meine Firma bei Google Maps erscheint?

Sichtbar wird das Profil erst nach der Bestätigung. Danach prüft Google deine Angaben laut Hilfe bis zu fünf Arbeitstage, selten länger. Bis ein neuer Betrieb in den lokalen Rankings auftaucht, kann es bis zu einem Monat dauern.

Kann ich meine Firma ohne Adresse bei Google eintragen?

Ja, wenn du zu deinen Kunden fährst und an deiner Adresse niemanden empfängst. Dann gibst du ein Einzugsgebiet aus Städten oder Postleitzahlen an, höchstens 20 Gebiete, und blendest die Adresse aus. Für die Bestätigung kann Google trotzdem nach deiner Anschrift fragen, Kunden sehen dann aber nur das Einzugsgebiet.

Kann ich meine Firma auch am Handy bei Google eintragen?

Teilweise. Ein bestehendes, noch unbestätigtes Profil kannst du in der Google-Maps-App übernehmen: Betrieb suchen, auf „Info“ tippen, dann „Inhaberschaft für dieses Unternehmen geltend machen“ und „Jetzt verwalten“ wählen (Stand Oktober 2026). Für ein ganz neues Profil beschreibt Google den Weg am Computer. Die Bestätigung per Videoaufzeichnung machst du dagegen mit dem Handy.

Ist Google My Business dasselbe wie das Google-Unternehmensprofil?

Ja. Laut Google hat das Unternehmensprofil Google My Business, Google Places für Unternehmen, Google-Einträge und Google+ Unternehmensseiten ersetzt. Ältere Anleitungen unter dem alten Namen können deshalb Menüs beschreiben, die es so nicht mehr gibt.

Was tun, wenn mein Unternehmensprofil schon von jemand anderem beansprucht wurde?

Such deinen Betrieb über business.google.com/add und wähle Zugriff anfordern. Der bisherige Inhaber hat drei Tage Zeit zu antworten. Reagiert er nicht, kannst du je nach Fall selbst Anspruch auf das Profil erheben. Betriebe ohne Ladengeschäft und Büro wenden sich stattdessen an den Google-Support.

Darf eine Agentur meine Firma bei Google eintragen?

Ja, aber nur mit deinem ausdrücklichen Einverständnis und mit dir zusammen bei der Bestätigung. Am besten bist du selbst Inhaber und fügst die Agentur als Administrator hinzu. Den Bestätigungscode gibst du laut Google an niemanden weiter.

Ruft Google an, um meinen Eintrag zu verlängern?

Nein. Google ruft zwar manchmal an, etwa um Öffnungszeiten abzugleichen, fragt dabei aber nie nach Zahlungsdaten. Wer Geld verlangt, damit dein Eintrag erhalten bleibt, ruft laut Google nicht von Google an.

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