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Webdesign · Anbieter-Vergleich

Website selber erstellen oder machen lassen? Baukasten, Agentur und KI im Vergleich

Website selber erstellen oder machen lassen? Baukasten, Freelancer, Agentur und KI-Webdesign im Vergleich nach Kosten, Aufwand, Qualität und Datenschutz, mit Entscheidungshilfe.

VIER WEGE ZUR WEBSITEKostendein ZeitaufwandgeringhochAgenturFreelancerBaukastenKI-WebdesignENTSCHEIDUNGSHILFEWas passt zu dir?HandwerkKI / FreelancerPraxisKI / FreelancerCafé, LadenKI / BaukastenOnline-ShopAgenturklairity

Wer heute eine Website für seinen Betrieb braucht, hat mehr Möglichkeiten als je zuvor. Das ist gut, macht die Entscheidung aber nicht leichter. Die einen schwören auf Wix oder Jimdo, die anderen auf „ihren“ Webdesigner, und überall liest man, dass KI jetzt ohnehin alles kann.

In diesem Artikel vergleichen wir die vier Wege nüchtern: was sie kosten, wie viel Arbeit sie dir machen, wie gut das Ergebnis wird und was nach dem Livegang passiert. Am Ende steht eine Entscheidungshilfe für typische Betriebe.

Transparenzhinweis: Klairity ist selbst ein KI-gestützter Webdesign-Dienstleister. Wir sagen dir trotzdem ehrlich, wann ein anderer Weg besser zu dir passt.

Kurzantwort: Website selber erstellen oder machen lassen?

Baukasten, wenn du Zeit hast, gern selbst gestaltest und eine einfache Seite reicht. Freelancer, wenn du individuelle Wünsche hast und einen persönlichen Ansprechpartner möchtest. Agentur, wenn dein Projekt komplex ist: Shop, Schnittstellen, Markenentwicklung, viele Beteiligte. KI-gestütztes Webdesign, wenn du schnell eine professionelle Standard-Unternehmenswebsite zu einem festen, niedrigen Preis willst, ohne selbst Hand anzulegen.

Die vier Wege zur Website

  1. Baukasten: Du baust selbst mit einem Online-Werkzeug wie Wix, Jimdo, IONOS, STRATO oder Squarespace. Hosting ist inklusive.
  2. Freelancer: Eine Einzelperson baut deine Website, meist mit WordPress, und betreut sie auf Wunsch weiter.
  3. Agentur: Ein Team aus Konzept, Design, Text und Entwicklung setzt dein Projekt um.
  4. KI-gestütztes Webdesign: Ein Dienstleister nutzt KI für Entwurf, Aufbau und erste Texte, ein Mensch prüft und passt an. Oft zu Festpreisen oder im Abo.

Vergleichsmatrix: die vier Wege auf einen Blick

KriteriumBaukastenFreelancerAgenturKI-Webdesign (Dienstleister)
Einmalige Kosten0–500 €800–5.000 €2.500–25.000 €z. B. 435 € oder 0 € im Abo
Laufend / Monatca. 12–26 €20–60 €50–250 €z. B. 25 € (Hosting) oder 49 € (Abo)
Dein Zeitaufwandhochmittelgering bis mittelgering
Dauer bis onlineso schnell, wie du bisteinige Wocheneinige Wochen bis Monatewenige Tage bis zwei Wochen
IndividualitätVorlagenhochsehr hochmittel, auf bewährten Bausteinen
Pflege nach dem Startdu selbstnach AbspracheWartungsvertragmeist inklusive
Abhängigkeitvom Baukasten-Anbietervon einer Persongering (Team)vom Anbieter, Eigentum klären

Kostenspannen für Baukasten, Freelancer und Agentur laut sellwerk (August 2026) und für-gründer.de (September 2026). KI-Webdesign: Beispielwerte aus unseren eigenen Paketen, andere Anbieter kalkulieren anders.

Baukasten: für Selbermacher

Ein Baukasten ist der schnellste Weg zu irgendeiner Website und der langsamste zu einer guten. Die Tarife sind günstig (laut für-gründer.de zwischen 12 € bei STRATO und 26,18 € bei Wix im Monat, jeweils im getesteten Tarif bei jährlicher Zahlung), aber die eigentliche Arbeit machst du.

Stärken: volle Kontrolle, sofort startklar, Hosting und Sicherheit inklusive, Vorlagen sehen ordentlich aus.

Schwächen:

  • Die Vorlage löst nicht das eigentliche Problem: Was soll auf die Seite? Klare Texte, gute Fotos und eine sinnvolle Struktur musst du selbst liefern.
  • Viele Baukasten-Seiten sehen deshalb alle gleich aus und sagen wenig.
  • Ein Umzug zu einem anderen Anbieter heißt in der Regel: neu bauen.

Gut für: Gründer mit sehr kleinem Budget, Nebenerwerb, Vereine, einfache Visitenkarten-Seiten.

Freelancer: persönlich und flexibel

Ein guter Freelancer ist für viele KMU eine sehr gute Wahl: ein fester Ansprechpartner, individuelle Lösungen, faire Preise. Die Spanne ist allerdings groß, von 800 € bis 5.000 € für eine Unternehmenswebsite, und die Qualität schwankt entsprechend.

Worauf du achten solltest:

  • Referenzen ansehen, am besten von Betrieben, die deinem ähnlich sind.
  • Zugänge klären: Du solltest Admin-Zugang zu Website, Hosting und Domain haben.
  • Vertretung klären: Was passiert, wenn die Person krank wird oder aufhört?
  • Wartung vereinbaren: Eine WordPress-Seite ohne Updates wird zum Sicherheitsrisiko.

Gut für: Betriebe mit individuellen Wünschen und einem Budget im unteren vierstelligen Bereich.

Agentur: wenn es komplex wird

Agenturen spielen ihre Stärken aus, wenn mehr gebraucht wird als eine schöne Website: Markenentwicklung, Online-Shop, Kundenportal, Anbindung an deine Warenwirtschaft, mehrere Sprachen, viele Beteiligte im Unternehmen.

Dafür zahlst du deutlich mehr. sellwerk nennt 2.500–8.000 € bei kleinen und 5.000–25.000 € bei größeren Agenturen, dazu 50–250 € im Monat für den Betrieb.

Gut für: Mittelständler mit eigener Marketingabteilung, komplexen Anforderungen oder einem großen Online-Geschäft.

Weniger geeignet für: den Handwerksbetrieb mit fünf Leistungen, die Praxis, das Café. Hier bezahlst du Abstimmungsrunden und Konzeptarbeit, die du nicht brauchst.

KI-Webdesign: Was KI kann und was nicht

„Website mit KI erstellen“ kann zwei sehr unterschiedliche Dinge heißen:

  1. KI-Funktionen im Baukasten. Viele Baukästen erzeugen aus ein paar Angaben eine erste Seite mit Texten und Bildern. Das spart Zeit beim Einstieg, aber die Ergebnisse sind oft austauschbar, und Feinschliff, Prüfung und Pflege bleiben bei dir. Was die KI-Generatoren von IONOS bis Lovable können und was du danach prüfen musst, steht in Website mit KI erstellen.
  2. KI-gestützte Dienstleister. Ein Anbieter nutzt KI für die Fleißarbeit (Seitenaufbau, Textentwürfe, Varianten), und ein Mensch prüft, korrigiert und passt alles an deinen Betrieb an. Du bekommst eine fertige Website, ohne selbst zu bauen.

Was KI gut kann:

  • in kurzer Zeit eine saubere Seitenstruktur und erste Entwürfe erstellen,
  • vorhandene Inhalte neu gliedern und verständlicher formulieren,
  • Varianten durchspielen, die früher Tage gekostet hätten.

Was KI nicht kann:

  • wissen, was deinen Betrieb wirklich von anderen unterscheidet,
  • echte Fotos, echte Referenzen und echte Bewertungen ersetzen,
  • Verantwortung übernehmen, dass Angaben, Preise und Rechtstexte stimmen.

Bei Klairity läuft es genau so: KI erledigt den ersten Entwurf, ein Mensch prüft und gibt jede Seite frei. Deshalb kostet eine Website bei uns 435 € oder 49 € im Monat ohne Startkosten. Für einen komplexen Online-Shop oder ein Kundenportal sind wir dagegen nicht die richtige Wahl, das sagen wir dir dann auch.

Datenschutz und Technik: worauf du bei jedem Weg achten solltest

Egal wer baut, diese Punkte solltest du prüfen. Sie sind in Deutschland besonders wichtig, weil Verstöße abgemahnt werden können:

  • Serverstandort: Wo wird die Website gehostet? Ein Server in Deutschland oder der EU vereinfacht den Datenschutz.
  • Auftragsverarbeitung: Mit dem Hoster brauchst du einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) nach Art. 28 DSGVO, weil er die Daten deiner Besucher verarbeitet.
  • Schriften und Karten: Google Fonts oder Google Maps, die direkt von Google-Servern geladen werden, sind ein bekanntes Abmahnrisiko. Besser: Schriften lokal einbinden, Karten erst nach Klick laden.
  • Cookie-Banner: Nach § 25 TDDDG brauchst du eine Einwilligung, wenn nicht unbedingt nötige Cookies oder Tracking zum Einsatz kommen. Eine Website ohne Tracking kommt oft ganz ohne Banner aus.
  • Ladezeit und Handy: Mehr als die Hälfte der Besucher kommt heute vom Smartphone. Eine langsame oder schlecht bedienbare Seite kostet Anfragen.

Frag jeden Anbieter konkret: „Wo steht der Server, bekomme ich einen AVV, und werden Schriften lokal geladen?“ Wer darauf keine klare Antwort hat, nimmt Datenschutz nicht ernst.

Entscheidungshilfe: Welcher Weg passt zu deinem Betrieb?

Dein BetriebUnsere EmpfehlungWarum
Handwerksbetrieb mit 3–8 LeistungenKI-Webdesign oder Freelancerklare Standard-Website, schnell online, Pflege inklusive
Arzt- oder TherapiepraxisKI-Webdesign oder FreelancerLeistungen, Team, Öffnungszeiten, ggf. Online-Termin
Kanzlei, SteuerberatungFreelancer oder KI-WebdesignVertrauen und Klarheit wichtiger als Effekte
Café, Restaurant, LadenKI-Webdesign oder BaukastenÖffnungszeiten, Karte, Lage, Reservierung
Gründer mit minimalem BudgetBaukasten oder Website-Abokeine oder geringe Startkosten
Online-Shop mit vielen ProduktenAgentur oder spezialisierter FreelancerShop-Technik, Zahlungen, Schnittstellen
Mittelständler mit MarketingteamAgenturMarke, Kampagnen, Integrationen

Noch nicht sicher, welche Seiten du brauchst? Dann fang mit Welche Seiten braucht eine KMU-Website wirklich? an. Was die einzelnen Wege kosten, steht ausführlich in Was kostet eine Website für KMU?. Und ob du lieber mieten oder kaufen solltest, klärt Website mieten oder kaufen?.

Fazit: Der beste Weg ist der, den du auch pflegen kannst

Die wichtigste Frage ist nicht „Baukasten oder Agentur?“, sondern: Wer kümmert sich in zwei Jahren um diese Website? Viele KMU-Websites sind nicht schlecht, sie sind einfach alt, weil sich nach dem Livegang niemand mehr gekümmert hat.

Wähle den Weg, der zu deinem Budget, deiner Zeit und deinen Anforderungen passt, und kläre von Anfang an, wie Pflege und Änderungen laufen. Dann hast du eine Website, die nicht nur am ersten Tag gut aussieht.

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Quellen

FAQ: Häufige Fragen

Ist ein Homepage-Baukasten gut genug für ein Unternehmen?

Für eine einfache Visitenkarten-Seite ja. Baukästen sind günstig und schnell startklar. Die Arbeit an Texten, Bildern, Struktur und Rechtstexten liegt aber bei dir, und ein späterer Umzug bedeutet meist einen Neubau.

Was ist der Unterschied zwischen Freelancer und Agentur?

Ein Freelancer arbeitet allein, ist meist günstiger und persönlicher. Eine Agentur arbeitet im Team und bietet mehr Kapazität und Ausfallsicherheit, kostet aber deutlich mehr. Für einfache Unternehmenswebsites reicht oft ein guter Freelancer.

Kann KI eine Website komplett allein erstellen?

KI kann in kurzer Zeit eine brauchbare erste Version mit Struktur und Texten erzeugen. Was deinen Betrieb ausmacht, echte Fotos und Referenzen sowie die Verantwortung für korrekte Angaben kann sie nicht ersetzen. Gute Ergebnisse entstehen, wenn ein Mensch prüft und anpasst.

Was kostet KI-Webdesign?

KI-gestützte Dienstleister können deutlich günstiger sein als klassische Agenturen, weil die Fleißarbeit schneller geht. Viele arbeiten mit Festpreisen oder Abo-Modellen. Bei Klairity kostet eine Website 435 € einmalig plus 25 € im Monat oder 49 € im Monat ohne Startkosten.

Welche Website-Lösung ist am datenschutzfreundlichsten?

Das hängt weniger vom Weg als von der Umsetzung ab: Server in Deutschland oder der EU, ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung, lokal eingebundene Schriften, Karten erst nach Klick und möglichst wenig Tracking. Frag jeden Anbieter konkret danach.

Brauche ich für meine Website einen Cookie-Banner?

Nach § 25 TDDDG brauchst du eine Einwilligung, wenn du nicht unbedingt erforderliche Cookies oder Tracking einsetzt. Eine Website ohne Tracking und ohne eingebettete Fremddienste kommt oft ohne Banner aus. Im Zweifel lass deine Seite prüfen.

Wie lange dauert es, bis eine neue Website online ist?

Mit einem Baukasten so lange, wie du brauchst. Beim Freelancer meist einige Wochen, bei Agenturen einige Wochen bis Monate. KI-gestützte Dienstleister schaffen eine Standard-Unternehmenswebsite oft in wenigen Tagen bis zwei Wochen.

Welche Lösung passt für einen Handwerksbetrieb?

Für die meisten Handwerksbetriebe reicht eine klare Website mit Startseite, Leistungsseiten, Über uns und Kontakt. Ein KI-gestützter Dienstleister oder ein guter Freelancer liefert das schnell und zu überschaubaren Kosten, inklusive Pflege.

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