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Webdesign · Kosten & Preise

Was kostet eine Website für KMU 2026? Preise von Baukasten bis Agentur

Eine Website für KMU kostet zwischen etwa 12 € im Monat und über 25.000 € einmalig. Hier siehst du, was Baukasten, Freelancer, Agentur und Website-Abo realistisch kosten, welche laufenden Kosten dazukommen und wo versteckte Kosten lauern.

ANGEBOT · WEBSITEUnternehmensseiteDesign & Umsetzung2.400 €Hosting, 12 Monate360 €TextefehltFotosfehltWartung & UpdatesfehltSumme2.760 €** zzgl. allem, was nicht drinstehtGESAMTKOSTEN ÜBER 3 JAHREKommt drauf an. Aber worauf?Baukasten540–2.300 €Freelancer1.700–10.000 €Agentur5.800–27.000 €0 €10.000 €20.000 €+ deine Zeitklairity

„Was kostet eigentlich eine Website?“ ist die Frage, die fast jeder Inhaber eines kleinen oder mittleren Betriebs irgendwann stellt. Und fast immer lautet die Antwort: „Kommt drauf an.“

Das stimmt, hilft aber niemandem. Deshalb bekommst du hier konkrete Zahlen: aus aktuellen Marktübersichten (Stand Herbst 2026), mit Quellen am Ende des Artikels. Damit du Angebote einordnen kannst, bevor du mit dem ersten Anbieter sprichst.

Ein Hinweis vorab, damit es fair bleibt: Klairity baut selbst Websites für KMU. Unsere eigenen Preise findest du weiter unten, gleich neben denen der anderen Anbieter.

Kurzantwort: Was kostet eine Website für ein KMU?

Eine einfache, professionelle Website für ein kleines oder mittleres Unternehmen kostet in Deutschland zwischen etwa 800 € und 8.000 € einmalig, plus 20 € bis 120 € im Monat für Hosting und Betreuung. Wer selbst mit einem Baukasten baut, zahlt rund 12–26 € im Monat, investiert aber eigene Zeit. Große Agenturprojekte mit individuellem Design und Funktionen liegen bei 5.000–25.000 € und mehr.

Der Preis hängt vor allem von vier Dingen ab:

  • Wer baut: du selbst, ein Freelancer, eine Agentur oder ein spezialisierter Dienstleister.
  • Umfang: Anzahl der Seiten, Funktionen wie Terminbuchung, Shop oder Mehrsprachigkeit.
  • Inhalte: Texte und Fotos liefern, schreiben lassen oder fotografieren lassen.
  • Betreuung: Wer kümmert sich nach dem Livegang um Updates, Sicherheit und Änderungen?

Website-Kosten 2026 im Überblick

WegEinmalige KostenLaufende Kosten / MonatEigener Aufwand
Baukasten (Wix, Jimdo, IONOS …)0–500 € (eigene Arbeitszeit)ca. 12–26 € (Tarif)hoch
Freelancer800–5.000 €20–60 €mittel
Kleine Agentur2.500–8.000 €40–120 €gering
Agentur5.000–25.000 €50–250 €gering
Website-Abo / Mietmodell0 € oder geringab ca. 70 €gering

Richtwerte aus den Marktübersichten von sellwerk (August 2026) und für-gründer.de (September 2026), Website-Abo aus unserem eigenen Marktcheck von vier Abo-Anbietern (Oktober 2026). Netto-Richtwerte, abhängig von Umfang und Region.

800–5.000 €
Freelancer, einmalig
5.000–25.000 €
Agentur, einmalig
50–250 €
Betrieb pro Monat bei Agenturen inkl. Wartung

Homepage-Baukasten: günstig in Euro, teuer in Zeit

Mit einem Baukasten baust du deine Website selbst: Vorlage auswählen, Texte und Bilder einsetzen, veröffentlichen. Die gängigen Anbieter kosten laut dem Baukasten-Vergleich von für-gründer.de (Stand 22. September 2026) bei jährlicher Zahlung und ohne Startrabatt etwa:

BaukastenPreis pro Monat (getesteter Tarif)
STRATO12,00 €
Squarespace17,00 €
IONOS18,00 €
Jimdo18,00 €
Wix26,18 €

Was dabei gern übersehen wird:

  • Lockangebote. Viele Anbieter werben mit Preisen ab 1 € im Monat. Die gelten oft nur im ersten Jahr, danach steigt der Preis auf den regulären Tarif.
  • Deine Zeit. Für eine ordentliche Unternehmensseite brauchen Einsteiger eher Tage als Stunden: Texte schreiben, Fotos aussuchen, Rechtstexte einbinden, Handy-Ansicht prüfen. Rechne dir aus, was eine Stunde deiner Arbeitszeit wert ist.
  • Bindung. Ziehst du später um, kannst du die Seite meist nicht mitnehmen. Du baust neu.

Viele Baukästen bauen inzwischen per KI einen ersten Entwurf. Was das taugt, steht in Website mit KI erstellen.

Passt, wenn: du Spaß an der Sache hast, das Budget sehr knapp ist und eine einfache „digitale Visitenkarte“ reicht.

Freelancer: individuell, aber abhängig von einer Person

Ein freiberuflicher Webdesigner baut dir die Seite meist mit WordPress oder einem ähnlichen System. Die Marktübersichten nennen für eine kleine Unternehmenswebsite 800–5.000 € einmalig und 20–60 € im Monat für Hosting und Pflege. Änderungen nach dem Livegang werden oft nach Stunden abgerechnet, üblich sind 80–150 € pro Stunde.

Vorteile: direkter Kontakt, individuelles Design, oft schneller als eine Agentur.

Nachteile: Fällt die Person aus oder hört auf, stehst du mit einer Website da, die niemand mehr kennt. Genau das ist einer der häufigsten Gründe, warum KMU-Websites veralten.

Frag jeden Freelancer, was passiert, wenn er oder sie in zwei Jahren nicht mehr verfügbar ist: Bekommst du alle Zugänge? Ist das System so gebaut, dass jemand anderes übernehmen kann?

Agentur: Rundum-Service mit entsprechendem Preis

Agenturen arbeiten im Team: Konzept, Design, Text, Entwicklung, Projektleitung. Das kostet. Für Unternehmenswebsites nennt sellwerk 2.500–8.000 € bei kleinen Agenturen und 5.000–25.000 € bei größeren. Dazu kommen 50–250 € im Monat für Betrieb und Wartung.

Rheinspace hat die Gesamtkosten über drei Jahre gerechnet und kommt bei Agenturprojekten auf 5.800–27.000 €.

Lohnt sich, wenn: du eine starke Marke aufbauen willst, besondere Funktionen brauchst (Shop, Kundenportal, Schnittstellen zu deiner Software) oder viele Beteiligte im Unternehmen hast, die ein Projekt koordiniert brauchen.

Lohnt sich eher nicht, wenn: du einen Handwerksbetrieb, eine Praxis oder einen lokalen Dienstleister führst und „nur“ eine klare, moderne Website mit 5 bis 8 Seiten brauchst. Dann bezahlst du viel Abstimmungsaufwand mit, den du gar nicht brauchst.

Website-Abo und KI-Webdesign: der neue Mittelweg

Seit einigen Jahren gibt es ein drittes Modell neben „selbst bauen“ und „bauen lassen“: Die Website wird für dich gebaut, gehostet und betreut. Du zahlst dafür einen festen Monatsbetrag, oft ohne Startkosten. Mietangebote beginnen am Markt bei rund 70 € im Monat. Wichtig sind hier vor allem Laufzeit und Eigentum. Beides schauen wir uns im Artikel Website mieten oder kaufen? genauer an.

Hinzu kommt KI. Sie macht vieles schneller, was früher Tage gekostet hat: Seitenaufbau, erste Textentwürfe, Varianten. Anbieter, die KI konsequent einsetzen und die Ergebnisse von Menschen prüfen lassen, können deshalb deutlich günstiger sein als klassische Agenturen, ohne schlechter zu sein.

Zum Vergleich unsere eigenen Preise bei Klairity:

PaketEinmaligMonatlich
Website-Abo (12 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar)0 €49 €
Festpreis435 €optional 25 € Hosting & Pflege

Beide Pakete umfassen Startseite plus bis zu 4 Unterseiten. Hosting in Deutschland ist im Abo enthalten und beim Festpreis optional. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. Details stehen auf der Seite Webdesign für KMU.

Laufende Kosten: Was jeden Monat dazukommt

Eine Website ist nie „fertig bezahlt“. Diese Posten fallen laufend an, egal wer sie gebaut hat:

PostenTypische KostenWofür
Domainca. 1–2 € / Monatdeine Adresse, z. B. meine-firma.de
Hosting5–15 € (Shared) bis 15–80 € (Managed) / Monatder Server, auf dem die Seite liegt
Wartungab ca. 50 € / MonatUpdates, Sicherheit, Backups
Plugin-Lizenzenca. 150–400 € / JahrFormulare, Cookie-Banner, SEO-Tools
Änderungen80–150 € / Stundeneue Texte, Bilder, Angebote

Spannen laut sellwerk (August 2026) und Rheinspace (Juni 2026); bei Baukästen sind Domain und Hosting meist im Tarif enthalten.

Besonders die Wartung wird gern gestrichen, um Geld zu sparen. Das rächt sich: Ein WordPress-System ohne Updates ist nach ein, zwei Jahren ein Sicherheitsrisiko. Und wenn dann etwas kaputtgeht, ist die Reparatur teurer als die Wartung gewesen wäre.

Die Kosten, die in keinem Angebot stehen

01

Texte

Viele Angebote setzen voraus, dass du die Texte lieferst. Gute Texte für fünf Seiten kosten aber Zeit, oft mehr als das Design. Frag nach, ob Texte enthalten sind oder zumindest überarbeitet werden.
02

Fotos

Stockfotos wirken austauschbar. Echte Bilder von dir, deinem Team und deiner Arbeit wirken stärker, kosten aber einen Fototermin.
03

Rechtstexte

Impressum und Datenschutzerklärung musst du als Betreiber verantworten. Generatoren kosten oft ein kleines Monats-Abo, eine anwaltliche Prüfung mehr.
04

Datenschutz-Technik

Werden Schriften oder Karten von fremden Servern geladen, kann das teuer werden. Das Landgericht München I hat 2022 einem Website-Besucher 100 € Schadensersatz zugesprochen, weil Google Fonts ohne Einwilligung von Google-Servern geladen wurden (Az. 3 O 17493/20). Danach folgte eine Abmahnwelle.
05

Änderungen nach dem Start

Neue Leistung, neue Öffnungszeiten, neues Teamfoto: Wenn jede Änderung nach Stunden abgerechnet wird, summiert sich das über die Jahre.
06

Der nächste Relaunch

Ist die Seite technisch veraltet und lässt sich nicht modernisieren, zahlst du nach einigen Jahren noch einmal den vollen Preis.

Rechenbeispiel: Was kostet eine Website über drei Jahre?

Der Startpreis allein ist irreführend. Wer ehrlich vergleichen will, rechnet die Gesamtkosten über drei Jahre, also einmalige Kosten plus 36 Monatsbeiträge:

WegGesamtkosten über 3 Jahre
Baukasten540–2.300 € (plus deine Zeit)
Freelancer1.700–10.000 €
Agentur5.800–27.000 €
Klairity: Festpreis mit Hosting (435 € + 36 × 25 €)1.335 €
Klairity: Website-Abo (36 × 49 €)1.764 €

Spannen für Baukasten, Freelancer und Agentur laut Rheinspace (Juni 2026). Rheinspace rechnet beim Baukasten mit 15–50 € im Monat, also auch mit größeren Tarifen als in der Tabelle oben.

Du siehst: Das Abo ohne Startkosten ist nicht automatisch das günstigste Modell. Es ist das Modell, bei dem du nichts vorstrecken musst. Wer die Website lange nutzen will und das Geld hat, fährt mit dem Kauf meist günstiger.

Was braucht dein Betrieb wirklich?

Die meisten KMU brauchen weniger, als Agenturen anbieten, aber mehr, als ein schneller Baukasten liefert. Für einen Handwerksbetrieb, eine Praxis, eine Kanzlei oder einen lokalen Dienstleister reicht in der Regel:

  • eine Startseite, die in einem Satz sagt, was du machst, für wen und wo,
  • je eine Seite für deine wichtigsten Leistungen,
  • eine Seite Über uns mit echten Menschen,
  • eine Kontaktseite mit Telefon, Formular und Anfahrt,
  • Impressum und Datenschutz.

Welche Seiten das genau sind, haben wir in Welche Seiten braucht eine KMU-Website wirklich? ausführlich aufgeschrieben. Wenn du noch unsicher bist, welcher Weg zu dir passt, hilft dir unser Vergleich Baukasten, Agentur oder KI-Webdesign.

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Der KMU-Website-Struktur-Planer

Bevor du Angebote einholst: Mit dem Planer weißt du, welche Seiten deine Website braucht. So kannst du Angebote vergleichen, die wirklich denselben Umfang haben.

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Fazit: Eine gute Website muss kein Vermögen kosten

Für die meisten KMU ist weder der billigste Baukasten noch die teure Agentur die beste Lösung. Entscheidend ist, dass deine Website klar, schnell, mobil nutzbar und gepflegt ist und dass du die Kosten über die Jahre kennst.

Hol dir mindestens zwei Angebote, vergleiche sie über drei Jahre und frag konkret nach Texten, Änderungen, Eigentum und Kündigung. Dann weißt du, was du bekommst.

Erst sehen, dann entscheiden.

Du machst gute Arbeit. Mit der passenden Website sehen das auch neue Kunden auf den ersten Blick. Sieh dir kostenlos an, wie deine aussehen kann.

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Quellen

FAQ: Häufige Fragen

Was kostet eine einfache Website für einen kleinen Betrieb?

Eine einfache Unternehmenswebsite mit 5 bis 8 Seiten kostet beim Freelancer meist 800 bis 5.000 Euro, bei einer kleinen Agentur 2.500 bis 8.000 Euro. Dazu kommen monatlich etwa 20 bis 120 Euro für Hosting und Betreuung. Mit einem Baukasten zahlst du rund 12 bis 26 Euro im Monat, baust aber selbst.

Was kostet eine Website im Monat?

Die laufenden Kosten liegen je nach Anbieter zwischen etwa 12 Euro (Baukasten-Tarif) und 250 Euro (Agentur mit Wartungsvertrag). Darin stecken Domain, Hosting, Updates, Sicherheit und je nach Vertrag Änderungen. Bei Mietmodellen ist der Bau der Website im Monatsbeitrag enthalten.

Warum sind Agenturen so viel teurer als Freelancer?

Agenturen arbeiten im Team aus Projektleitung, Design, Text und Entwicklung und haben höhere Fixkosten. Das bringt Struktur und Ausfallsicherheit, kostet aber. Für einfache Unternehmenswebsites bezahlst du damit oft Abstimmungsaufwand, den du nicht brauchst.

Ist ein Homepage-Baukasten für Unternehmen ausreichend?

Für eine einfache digitale Visitenkarte ja. Du brauchst aber Zeit für Texte, Bilder, Rechtstexte und die Handy-Ansicht. Wer mit der Website aktiv Kunden gewinnen will und keine Zeit hat, sich einzuarbeiten, ist mit einem Dienstleister meist besser beraten.

Welche versteckten Kosten hat eine Website?

Häufig unterschätzt werden Texte, Fotos, Rechtstexte, Plugin-Lizenzen, Wartung und Änderungen nach dem Livegang. Frag bei jedem Angebot konkret nach, was davon enthalten ist und was Änderungen pro Stunde kosten.

Ist eine Website mieten günstiger als kaufen?

Nicht unbedingt. Beim Mieten zahlst du keine Startkosten, über mehrere Jahre ist der Kauf mit günstigem Hosting aber oft billiger. Entscheidend sind Laufzeit, Kündigungsregeln und ob du die Website später übernehmen kannst.

Was kostet eine Website bei Klairity?

Bei Klairity kostet eine Website im Abo 49 € im Monat ohne Startkosten (12 Monate Mindestlaufzeit) oder 435 € einmalig zum Festpreis, Hosting und Pflege optional für 25 € im Monat. Enthalten sind Startseite und bis zu 4 Unterseiten.

Wie kann ich Angebote für eine Website fair vergleichen?

Lege vorher fest, welche Seiten und Funktionen du brauchst, und hol Angebote für genau diesen Umfang ein. Vergleiche dann die Gesamtkosten über drei Jahre und frag nach Texten, Änderungen, Eigentum, Laufzeit und Kündigung.

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